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Karlsbad
Kurspaziergänge
Wir haben eine kurze Übersicht nicht nur von Kurspaziergängen vorbereitet. Sie werden erleben, Karlsbad ist für Erholung, Entspannung die Ideale Lösung.

Spaziergänge durch und um den Karlsbader Kurort


 

Auf beiden Seiten des Tepl-Ufers entlang, über Buchenhänge, Fichtenwalddunkel und sonnige Lichtungen schlängeln sich die Pfade der Kurwälder. Man kann hier wochen- und monatelang spazierengehen - von Aussichtsturm zu Aussichtsturm, von einem Wirtshaus zum anderen, zwischen Altanen, Kreuzen, Kreuzchen, Steinsitzen, Obelisken und kleinen Kapellen, zwischen Moos und Stein sowie dem Harzduft des Waldes. Die Karlsbader Wälder auch heilbringende Wirkung: durch ihre Schönheit und Stille unterstützen sie die Quellen, die sich einhundert Meter tiefer medizinisch befleißigen. Das Netz der Waldpfade begann sich hier vor allem während der Zeit des Romantismus zu entfalten, als der Mensch die Natur von Neuem entdeckte. Die Berühmtheit der Wanderwege erreichte ihren Höhepunkt dann um die Jahrhundertwende - in der Zeit der ersten Aussichtstürme, Waldrestaurants und Touristenvereine. Ihren Reiz haben sie bis heute nicht verloren. Sie warten auf Sie.

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Spaziergang Nr.1
Posthof - über die Straße Slovenská und die Brücke auf die andere Uferseite der Tepl, vorbei an den Volleyballplätzen, rechts über eine kleine Anhöhe hinauf zum Beethoven-Altan. Links abbiegen und entlang des Wanderweges Mickiewiczova steska zum Sanatorium Richmond.
 
Beethoven-Altan - Andenken an das Konzert dieses berühmten Komponisten mit dem italienischen Geiger G.B. Polledro im August 1812.
 
Kursanatorium Richmond - entstand Anfang des 19. Jahrhunderts und sein heutiges Aussehen ist das Ergebnis eines sukzessiven Umbaus. Wunderschön gelegen mit weiträumigen Parks, in denen sich das Denkmal von Ludwig van Beethoven befindet. Das Denkmal ist das Werk des Karlsbader Bildhauers Hugo Uhr aus dem Jahre 1929, die Bronzebüste des polnischen Dichters A. Mickiewicz aus dem Jahre 1947 stammt von dem Bildhauer B. Werner.
 
Hirsch-Denkmal hinter dem Sanatorium Richmond - höchstwahrscheinlich von dem Berliner Bildhauer A. Kiss.
 
 
 

Spaziergang Nr.2
Posthof - über die Straße Slovenská sowie die Brücke auf die andere Uferseite der Tepl, vorbei an den Volleyballplätzen, rechts über eine kleine Anhöhe hinauf zum Beethoven-Altan, von dort aus hinunter zu den Tennisplätzen, weiter durch den Wald hinter dem Motel zum Hotel Alice am Rande der Gemeinde Březová - Haltestelle der Busverbindung Karlovy Vary - Březová.
Dieser Spaziergang gehört zu den leichten Spaziergängen, die wir aus ärztlicher Sicht all denjenigen empfehlen, denen eine übermäßige körperliche Belastung verboten wurde und Gelenk- oder Atembeschwerden haben.
Posthof - erbaut im Jahre 1791 von dem Karlsbader Postmeister Josef Korb, um als Pferdewechselstation für Postkutschen zu dienen. Später wurde aus diesem Objekt ein bedeutsames Gesellschaftszentrum. Am 20. Juli 1894 erklang hier zum ersten Mal auf dem europäischen Kontinent Dvořák´s Sinfonie "Aus der neuen Welt". Im Objekt befinden sich der Labitzký-Saal aus dem Jahre 1791 und der Preußische Saal von 1818 sowie die bei den Kurgästen beliebten Einrichtungen wie Restaurant, Weinstube mit Weintheke, Tanz- sowie Gartenpavillon.
 

Spaziergang Nr.3
Kunstgalerie - über den Parkweg über eine kleine Anhöhe des Dvořák-Pfades (Dvořákova pěšina) hinauf bis oberhalb des Freilichtkinos, dann durch den Wald entlang der Nachmittagsweges (Odpolední cesta), hinter dem Forsthaus entlang der unteren Abzweigung dieses Weges zu den Tennisplätzen, hier wieder zurück entlang des Flusses Teplá zur Toscana, zum Posthof und zur Kunstgalerie.
Kunstgalerie - erbaut 1912 von dem Architekten Professor Seitz. Ursprünglich wurde das Objekt für die Gewerbekammer in Eger (heute Cheb) als Musterräume für die Ausstellung von Waren erbaut. Seit 1953 befindet sich hier ausschließlich die Kunstgalerie. In unmittelbarer Nähe der Galerie befindet sich das Friedrich-Schiller-Denkmal aus dem Jahre 1909. Das Jugendstildenkmal wurde von dem Architekten F. Ohmann entworfen, das Relief des Dichters wurde von Max Hiller in Stein gemeißelt. In dem Park am Freilichtkino befindet sich das Denkmal des tschechischen Musikkomponisten Bedřich Smetana aus dem Jahre 1949 von dem Bildhauer J. Wagner.
 

Spaziergang Nr.4
Hauptpost - entlang der Straße T.G. Masaryka, links abbiegen in die Straße Krále Jiřího, rechts entlang der Straße Svahová, entlang des Waldparks oberhalb des Gerichtsgebäude sowie Rathauses. Entlang der Straße Vrázová in das Stadtviertel Tuhnice sowie der Straße Šumavská - Haltestelle der Buslinie 2 - Šumavská.
Hauptpost - der wichtigste Grenzstein zwischen Geschäfts- und Kurviertel von Karlovy Vary. Errichtet wurde sie im Jahre 1903 nach den Plänen des Architekten Friedrich Setz. Seiner Zeit gehörte sie zu den modernsten Posteinrichtungen in Österreich-Ungarn. In Höhe des dritten Stockwerkes befinden sich über den Pilastern vier allegorische Statuen, die Telegraf, Bahnverkehr, Schiffsverkehr sowie Post darstellen. Das Postgebäude gehört zu den staatlich geschützten Denkmälern.
 

Spaziergang Nr.5
Seilbahnstation Hirschsprung - nach der Hinauffahrt leicht bergauf zur Kreuzung Ecce Homo, über einen leichten Abhang hinunter auf den Nachmittagspfad (Odpolední pěšina) bis zur Straße Slovenská, hier rechts abbiegen zu den Tennisplätzen - Bushaltestelle der Verbindung Karlovy Vary - Březová.
Tennis - die erste Notiz über Tennis in Karlovy Vary stammt aus dem Jahre 1897, als an der Stelle, wo heute das Badehaus VI steht, ein asphaltbezogener Tennisplatz errichtet wurde, der vor allem dem Offizierskorps diente. 1905 begann der Bau der Tennisplätze im Gejzírpark, die Bautechnologie wurde aus England übernommen. In den Jahren 1907 - 1908 wurden hier auch Klubnebenräume errichtet und so entstand der für die damalige Zeit bestausgestattete Tennisklub in Mitteleuropa.
 

Spaziergang Nr.6
Seilbahnstation Hirschsprung - durch den Wald zum Kursanatorium Myslivna, hier nach links über den Wanderweg Fibichova, leicht bergab in die Straße Křižíkova, am Waldrand entlang bis zum Teich am Restaurant Kleines Versailles - Bushaltestelle der Stadtbuslinie 4 - Am Teich. (U Jezírka).
Sanatorium Myslivna - ein interessanter Bau mit typischen Fachwerksbau-Kennzeichen, Verranden und Türmchen. Das Sanatorium ist eines der wenigen erhaltenen Bauten seiner Art. Gegenwärtig dient es als Kureinrichtung des Innenministeriums.
Der Spaziergang endet unweit der orthodoxen Kirche des Heiligen Peter und Pawel, die in den Jahren 1893-98 aus Erlösen von Geldsammlungen russischer Kurgäste nach den Plänen des Baumeisters G. Wiedermann aus Franzensbad erbaut wurde.
 

Spaziergang Nr.7
Kunstgalerie - durch den Park nach rechts, entlang der Wanderwege Labitzkého und Findlaterova stezka zur Waldweg-Kreuzung Ecce Homo, hier nach rechts auf den Pfad Chotkova hinunter, nach rechts entlang der Serpentinen in die Straße Pod Jelením skokem zur Schloßkolonnade.
Wenn wir Findlaterova stezka verlassen, können wir uns vom Aussichtsturm Karl IV. aus an dem Blick auf Karlovy Vary ergötzen. Bei diesem Aussichtsturm handelt es sich um einen neugotischen Bau aus dem Jahre 1877.
Schloßturm - der letzte Rest der ursprünglichen gotischen Burg Karl IV. aus der Zeit Mitte des 14. Jahrhunderts. Die heutige Gestalt des Turms entstand durch einen Umbau im Jahre 1608 sowie im 18. Jahrhundert. In der Vergangenheit wurden vom Rondell des Schloßturmes aus mit Fanfaren berühmte Gäste der Stadt begrüßt.
Der Schloßturm bietet eine ideale Gelegenheit, wie man in angenehmer Umgebung des stilvoll eingerichteten Restaurants Karl IV. bei gutem Essen und Trinken den Kurspaziergang beenden kann.
 
 

Spaziergang Nr.8
Posthof - über die Straße Slovenská und die Brücke auf die andere Uferseite der Teplá, rechts am Beethoven-Altan vorbei, entlang der leichten Anhöhe der Kreisweges (Okružná cesta) zum Altan Auf der Höh´ (Na Výšině), hinunter durch den Wald zur Endhaltestelle der Busverbindung Karlovy Vary - Březová.
Březová - in dieser Gemeinde befindet sich die bekannte Porzellanfabrik Pirkenhammer aus dem Jahre 1813 mit dem Firmenmuseum sowie der Talsperre an dem Flüßchen Teplá, das weiter durch Karlovy Vary und im Stadtzentrum in die Eger/Ohře fließt. Früher gab es in Březová einen Eisenhammer, in dem der manuell unglaublich geschickte Zar Peter der Große im Jahre 1711 eine Stange sowie ein Hufeisen schmiedete. An dieses Ereignis erinnert eine Gedenktafel an der Stelle der damaligen Schmiede. Ein interessanter Bau von Březová ist die Alte Mühle im Fachwerksbaustil von 1898.
Beenden können Sie den Spaziergang in dem gemütlichen Restaurant Staropramen direkt an der Haltestelle der Busverbindung Karlovy Vary - Březová. Dieses Restaurant bietet ein reichhaltiges Sortiment an Speisen und Getränken der böhmischen Küche.
 
 

Spaziergang Nr.9
Teich am Restaurant Kleines Versailles - rechts am Waldrand entlang, nach links durch den Wald die leichte Anhöhe Fibichova pěšina zum Sanatorium Myslivna hinauf, dort links über leichte Anhöhe zum Restaurant Hirschsprung/Jelení skok hinauf, den Serpentinen entlang an der Gemse vorbei bis fast zum Waldrand, dort nach links auf den Jubiläumspfad / Jubilejní stezka zum Eulenpfad / Sovova stezka und rechts hinunter zum Schloßberg.
Das Restaurant Kleines Versailles - ein Objekt mit einer getreuen Replikation des ursprünglichen Baus gegen Ende des 18. Jahrhunderts. Es ist eine der ältesten Karlsbader Gasthäuser. 1820 kehrte der deutsche Dichter J.W.Goethe hier ein. Das Restaurant Kleines Versailles bietet Ihnen heute eine reichhaltige Auswahl an Spezialitäten böhmischer und internationaler Küche. Jeden Samstag finden hier Country-Abende statt.
Gemsenstatue - ursprüngliche Statue von 1851, deren Autor der Berliner Bildhauer August Kiss war. Installieren ließ die Statue auf den Felsen Baron Lützow, der damit der Sage über die Entdeckung des Sprudels spotten wollte - der Sage nach wird diese Stelle deshalb "Unter dem Hirschsprung" genannt. 1984 wurde diese Statue durch Wandalen zerstört. Eine Kopie aus Bronze fertigte 1986 der Karlsbader Bildhauer Jan Kotek an.
 

Spaziergang Nr.10
Teich am Restaurant Kleines Versailles - vorbei am Restaurant Kleines Versailles in die Straße Křižíkova, hinauf über den Pfad Nerudova zum Waldhaus (Lesovna) Diana, weiter auf dem Weg Lesmistrova cesta zur Straße Svahová, über die Straße Masarykova zur Hauptpost.
Das Absolvieren von Kurspaziergängen ist nicht nur für Kurgäste geeignet, sondern auch für die Bewohner und Besucher der Stadt. Immer mehr kommt eine alte klassische Regel zur Geltung - men san in corpore sano - im gesunden Körper gesunder Geist. Vor allem in der Natur können wir das so notwendige Zusammenspiel von körperlicher und geistiger Harmonie suchen.
In der Nähe des Waldhauses Diana schützt Sie der Fibich-Altan vor der Mißgunst des Wetters.
 
 

Spaziergang Nr.11
Schloßberg - hinauf über die Sovova stezka vorbei am Jägerhaus (Myslivna) zum Waldhaus Diana, hier an der Kreuzung nach rechts entlang des Pfades Rohanova stezka leicht bergab zur Straße Krále Jiřího, rechts am Haus Trocnov vorbei zum Teich am Restaurant Kleines (Malé) Versailles.
Der Ausgangspunkt befindet sich in einem Villenviertel, das früher Westend genannt wurde. Dieses Viertel war vor allem bei den englischen Besuchern der Stadt beliebt, daher auch dessen Bezeichnung. Die Dominante dieses Viertels ist das Sanatorium Bristol Palace aus dem Jahre 1893. Bevor wir auf den Pfad Sovova stezka abbiegen, weckt die anglikanische Kirche des heiligen Lukas von 1877 unsere Aufmerksamkeit. Die Kirche wurde im Stil der englischen Neugotik nach den Plänen von Josef Mothes errichtet.
 
 

Spaziergang Nr.12
Hůrky (Haltestelle der Buslinie Nr. 8) - entlang der allmählich ansteigenden Waldstraße (Gogol-Weg) zum Goethe-Aussichtsturm, dann links die Serpentinen hinunter bis zur Waldkreuzung, hier links abbiegen auf die Prager Straße Pražská - Haltestelle der Buslinie Nr. 8 - Černý kůň (Schwarzes Pferd).
Goethe-Aussichtsturm - errichtet auf dem Berg des Unendlichen Lebens im Jahre 1889 nach den Plänen von Fellner und Helmer. In dem neugotischen Bau befindet sich ein Restaurant sowie der Aussichtsturm mit einem Ausblick auf das Erzgebirge, den Kaiserwald sowie das Duppauer Gebirge. Goethe unternahm gerne mineralogische und botanische Spaziergänge hierher.
Das Restaurant Goethe-Aussichtsturm bietet Ihnen Spezialitäten der böhmischen sowie internationalen Küche, einen angenehmen Aufenthalt auf der Terrasse, Tanzmöglichkeit, Reservation eines kleinen Salons und selbstverständlich den Ausblick vom Aussichtsturm.
 
 

Spaziergang Nr.13
Schloßberg - den Eulenpfad (Sovova stezka) hinauf bis zum oberen Rand der Wiese oberhalb der Straße Křižíkova, links die Anhöhe hinauf vorbei an der Hütte Waldandacht (Lesní pobožnosti) sowie Freundschaft (Přátelství) zum Aussichtsturm Diana (Seilbahnstation).
Die Seilbahn Alte Wiese/Stará Louka - Höhe der Freundschaft/Výšina přátelství (Diana) - 451,60 m lang und schräg nach oben führend wurde am 5.8.1912 in der Zeit des größten Aufschwungs des Kurwesens in Betrieb genommen. Das Projekt der Seilbahn wurde von dem bekannten Schweizer Bergbahn-Spezialisten H.H. Peter aus Zürich erarbeitet. Vor dem Bau dieser Seilbahn befuhren die Gäste während ihrer Ausfahrten die steilen Berge in der Umgebung von Karlsbad in kleinen Kutschen, die von Eseln gezogen wurden, oder ritten direkt auf dem Rücken der Esel.
Der Aussichtsturm Diana - 35 m hoch - wurde 1914 gebaut. Ursprünglich hieß der Aussichtsturm Freundschaft, im Laufe der Zeit etablierte sich die Bezeichnung Diana.
 
 

Spaziergang Nr.14
Schloßberg - den Eulenpfad (Sovova stezka) hinauf, vorbei am Sanatorium Myslivna zum Waldhaus Diana, immer weiter entlang des Eulenpfades bis zum Restaurant Heiliger Linhart, hinter dem Restaurant nach rechts, hinunter zur Waldweg-Kreuzung, hier nach links zum Bahnhaltepunkt Doubí.
In unmittelbarer Umgebung des Restaurants Heiliger Linhart können wir auf Reste von Bauten der ehemaligen Siedlung Obora stoßen, die sich auf dem Gebiet des königlichen Jagdreviers der Burg Ellbogen/Loket befand. Auf diesem Territorium wurde im Jahre 1246 die Kirche des heiligen Linhart geweiht. Das neu gegründete Städtchen am Sprudel Wary lockte jedoch die Bewohner von Obora, die allmählich zu den heißen Quellen übersiedelten. An die Geschichte dieses Ortes erinnert das Restaurant Heiliger Linhart.
 
 

Spaziergang Nr.1
Posthof - entlang der Straße Slovenská bis zur Brücke, dort auf die andere Uferseite der Tepl, rechts die Anhöhe hinauf entlang des Beethovenpfades (Beethovenova stezka) bis an den Fuß des Berges Vítkova hora, dann bergabwärts bis zum Waldrand, entlang des Beethovenpfades und weiter der Straße Na Milíři oberhalb des Sanatoriums Sanssouci - Haltestelle der Buslinie Nr. 8 - Černý kůň (Schwarzes Pferd).
 
 

Spaziergang Nr.16
Schloßberg - links in die Straße Pod Jelením skokem einbiegen, rechts entlang der Serpentinen auf dem Pfad Chotkova pěšina, nach links über die leichte Anhöhe zur Waldkreuzung Ecce Homo, hier nach rechts entlang des Weges Rusalčina cesta zur Kanzel, nach rechts entlang des Waldweges zur Baumschule auf dem Eulenpfad (Sovova stezka), rechts abbiegen zum Waldhaus Diana, den Neruda-Pfad hinunter in die Straße Křižíkova, am Restaurant Kleines Versailles vorbei - Haltestelle der Buslinie Nr. 4 - U Jezírka (Am See).
Schloßkolonnade - errichtet in den Jahren 1911 - 1913 durch den Wiener Architekten Friedrich Ohmann. In deren Atrium befinden sich das in Stein eingehauene umfangreiche Relief des mythischen "Geistes der Quellen", ein Werk von Václav Hejda aus dem Jahre 1913. Der Sage nach kehrt derjenige, der die Nase des Wesens berührt, erneut nach Karlsbad zurück, oder es wird ihm ein Herzenswunsch erfüllt. Vor der Plastik befindet sich die Austrittsstelle des unteren Schloßbrunnens.
 
 

Spaziergang Nr.17
Kunstgalerie - rechts in den Wald, steil bergauf auf den Findlater-Pfad (Findlaterova stezka) und weiter zur Ecce-Homo-Kreuzung, von dort aus entlang der Serpentinen zum Aussichtsturm Diana, nach rechts den Marx-Pfad hinunter zum Sanatorium Myslivna, rechts abbiegen auf die Serpentinen und durch den Wald hinunter zum Grandhotel Pupp.
Grandhotel Pupp - hier wurde 1701 der sog. Sächsische Saal erbaut. 1728 kam der Bau des Böhmischen Saales dazu, der zum beliebtesten Gesellschaftszentrum des Adels in Karlsbad wurde. 1775 heiratete nach Karlsbad der Konditor Johann Georg Pupp ein, der 1786 den Böhmischen Saal kaufte - die Familie Pupp verwandelte den Böhmischen Saal während mehrerer Generationen in ein Großhotel sowie die Aktiengesellschaft Pupp. Das heutige Aussehen im Neubarockstil stammt aus den Jahren 1905-1907. An der Waldweg-Kreuzung Ecce Homo kann man die kleine Kapelle Ecce Homo aus dem Jahre 1900, den neurenovierten Chopin-Altan und die Steinbank von J. Arany sehen, die hier zur Erinnerung an den Aufenthalt des berühmten ungarischen Dichters aufgestellt wurde.
 
 

Spaziergang Nr.18
Straße Ondřejská ulice - die Straße hinauf, vorbei an der Kirche des heiligen Andreas, über die Straße Na Vyhlídce die Serpentinen hinauf zum Gogol-Pfad (Gogolova stezka) über den Berg Drei Kreuze, weiter auf dem Gogol-Pfad leicht bergauf zur Waldstraße (Gogolweg = (Gogolova cesta), hier rechts abbiegen zum Goethe-Aussichtsturm und zurück entlang des Gogolweges zur Haltestelle der Buslinie Nr. 8 - Hůrky.
Berg Drei Kreuze - drei große Kreuze sind das Gleichnis des biblischen Golgatha, errichtet um das Jahr 1640 als Ausdruck der erfolgreichen Rekatholisierung der Stadt sowie des Bezirks, die in den 100 Jahren zuvor dem Lutheranerglauben untergeben waren. Der Berg ist von zahlreichen gruseligen Sagen über Irrlichter und die Ermordung dreier Brüder umwoben. Bei Drei Kreuzen stand ein Restaurant sowie der ungewöhnliche Altan Camera obscura, in dessen finster gewordenen Raum sich Leuchtbilder der Landschaft an der Wand darstellten. Im 19. Jahrhundert war der Berg einer der meistbesuchte Orte in der Umgebung. Der Altan Camera obscura wurde Ende 1997 erneuert. Falls Sie sich für Astrologie interessieren, empfehlen wir Ihnen einen Besuch der Karlsbader Sternwarte im Stadtteil Hůrky.
 

Spaziergang Nr.19
Hauptpost - über die Postbrücke und die Straße I. P. Pavlova die Waldpfade hinauf am Schwimmbassin des Sanatoriums Thermal vorbei, über den Mozartpark zur Kirche des heiligen Andreas, von dort aus entlang der Straße Ondřejská ulice nach rechts entlang der Straße Na Vyhlídce, am Gebäude der Seilbahn Panorama über die Straße hinauf zum Turgenjew-Pfad (Turgeněvova stezka), entlang dieses Pfades nach rechts zur Waldkreuzung, über die Serpentinen hinauf zum Goethe-Aussichtsturm, entlang der Waldstraße bis zur Kreuzung, nach rechts abbiegen auf die Alte Prager Straße (Stará Pražská), auf dieser allmählich hinunter zur Bushaltestelle der Buslinie Nr. 8 - Černý kůň (Schwarzes Pferd) und entlang der Straße Moravská zur Sprudelkolonnade.
Mozartpark (ehemaliger Andreas-Friedhof) - hier befinden sich die Grabsteine berühmter Persönlichkeiten (W.A.Mozart - Sohn, Komponist; Fridrich Gilly - preußischer Architekt, Jean de Carro - Karlsbader Arzt, Dr. David Becher - Karlsbader Arzt, Franz Franieck - Buchdrucker und Verleger in Karlsbad). Am Ende des Parks befindet sich die spätgotische Kirche des heiligen Andreas, die ihr heutiges Aussehen im Jahre 1841 erhielt.
 

Spaziergang Nr.20
Teich am Restaurant Kleines Versailles - am Restaurant Kleines Versailles vorbei auf die Straße Křižíkova, weiter hinauf entlang des Neruda-Pfades zum Waldhaus Diana, dann entlang des Eulenpfades Sovova stezka, vor der Baumschule nach links entlang des Waldweges zur Kreuzung Am Bild (U Obrazu), hier nach links und leicht bergab durch den Wald zur Wasseraufbereitungsanlage oberhalb von Březová, dann steil hinunter auf die Marienbader Straße (Mariánskolázeňská), diese überqueren, in die Straße Zum Schießplatz (Ke Střelnici), vorbei an Restaurant und Pension Alte Mühle (Starý mlýn) zur Endhaltestelle der Buslinie Karlovy Vary - Březová.
Das Häuschen U Obrazu - erbaut durch die Stadt im Jahre 1894 - erhielt seine Bezeichnung nach dem Heiligenbild, das an einem der Bäume angebracht war. 1900 wurde ein Altar erbaut; sie können hier ebenso das Bild der Jungfrau Maria mit dem Sprudel finden.
 
 

Spaziergang Nr.21
Mit der Seilbahn zum Aussichtsturm Diana - leicht bergab entlang des Freundschaftsweges cesta Přátelství zum Häuschen Freundschaft (Přátelství) und weiter in Richtung Kreuzung Am Bild (U Obrazu), weiter auf dem Weg Přátelství links hinauf zur Doubí-Aussicht (Hotel Aberg), die Asphaltstraße hinunter zum Restaurant Heiliger Linhart, von dort aus entlang des Tuhnicer Weges bis zur Kreuzung mit Doubská pěšina und entlang dieser hinunter bis zur Haltestelle der Buslinie 6 - U zámečku (Am Schlößchen).
In der Vergangenheit lockten zahlreiche Ausflugsrestaurants zu Spaziergängen in die Umgebung von Karlsbad, wo man sehr häufig auch auf ein Diätfrühstück nach der ergiebigen morgentlichen Trinkkur einkehrte. Heute ziehen die Besucher der Waldpromenaden vor allem die Ruhe an, die wunderschönen Ecken der Natur, der herrliche Ausblick von verschiedenen Seiten auf den Kurort und seine Umgebung, insbesondere von den Aussichtstürmen aus, von denen es in der Umgebung von Karlovy Vary mehrere gibt. Die Kurwälder während eines Spaziergangs auf der Kolonnade zu sehen, ist sicherlich schön, aber sich in diese offenen Arme zu legen und durch das Gewirr deren Spazier- und Wanderwege zu gehen, stärkt nicht nur Ihren Körper, sondern streichelt auch Ihren Geist.

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(24.07.2008)